Mit 1.100 km/h durch die Röhre – Hyperloop in Deutschland

Der Hype um den Hyperloop ist abgeebbt. Das heißt aber nicht, dass nicht weiter daran gearbeitet wird, wie die Technische Universität München zeigt, denn Deutschland bekommt in Bayern eine erste Teströhre. Nahe München soll dieser erste Hyperloop entstehen. Die Forscher wollen darin die Hyperloop-Technik in der Praxis erproben. Die Röhre soll 24 Meter lang werden. Darin soll ein Vakuum erzeugt werden, so dass sich ein Fahrzeug darin weitgehend ohne Luftwiderstand durch die Röhre bewegen kann. Um die Reibung noch weiter zu reduzieren, soll Magnetschwebetechnik zum Einsatz kommen.

Der Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeitstransportmittel. Die Technik hinter dem Hyperloop ähnelt der der Rohrpost. In einer weitgehend luftleeren Röhre schweben kapselartige Wagons, auch Pods genannt, praktisch ohne Luftwiderstand und Reibung mit etwa 1.100 km/h. Es könnte eine nahezu emissionsfreien Fortbewegungsmöglichkeit sein, da die Außenseite der Röhre als Fläche für Solarzellen genutzt werden könnte, die dann wiederum die Energiebedürfnisse für Antrieb und Pod bedienen können.

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