bahn manager 01-26
Die digitale Schiene braucht mathematische Präzision

Beitrag von Reinhold Hundt

Die Anwendung von Formalen Methoden im Soft- und Hardwareentwicklungsprozess hat sich in vielen Branchen und Ländern durchgesetzt, insbesondere China, Frankreich und die USA sind führend in der Nutzung dieser Technologie. Es hat sich gezeigt, dass mit Formalen Methoden der Entwicklungsprozess für sicherheitsgerichtete Systeme schneller und planbarer ist und schließlich eine verbesserte Qualität liefert.

„Softwarefehler zwingt Bahn zu zweiter Sperrung in Köln“ lautete die Spiegel-Schlagzeile. Kurz vor der zehntägigen Sperrung des Kölner Hauptbahnhofs im November 2025 bringt ein Softwarefehler mal wieder die Pläne der Deutschen Bahn durcheinander – mit Folgen für Hunderttausende Reisende, so weiter in der Meldung. Sachverständige hatten bei der Inbetriebnahme des hochmodernen neuen Elektronischen Stellwerks (ESTW) für den Kölner Hauptbahnhof Softwareprobleme festgestellt. Die Experten kamen zu der Einschätzung, dass ein sicherer und zuverlässiger Bahnbetrieb so nicht garantiert werden könne. Die neue Inbetriebnahme des ESTW Köln Hbf ist für das Jahr 2027 geplant.

Warum klassisches Testen an Grenzen stößt
Hochwertige, sichere und zuverlässige Softwaresysteme werden heute mit der Unterstützung von umfassenden Softwaretestsystemen entwickelt, um Softwarefehler zu finden. Dabei werden unter anderem integrierte und automatisierte Unit- und Komponententests genutzt, statische und dynamische Codeanalysen durchgeführt. Es werden automatisierte intelligente Testverfahren eingesetzt, um den manuellen Testaufwand zu reduzieren und die Testabdeckung zu erhöhen. Man könnte die Liste der modernen Testverfahren und Vorgehensmodelle im Softwareentwicklungsprozess in großem Maße fortsetzen.

……..

Den gesamten Artikel können Sie unten als PDF herunterladen:

Die digitale Schiene braucht mathematische Präzision_Seite_1

bahn manager 01-26 – Die digitale Schiene braucht mathematische Präzision

    bahn-manager-Logo

    Das bahn manager Magazin liefert alle zwei Monate aktuelle und exklusive Berichte, Interviews und Analysen aus dem Schienensektor – von Entscheidern für Entscheider. Im Zentrum der Berichterstattung steht die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Bahnbranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in den Benelux-Staaten.

    Eine stark vernetzte Redaktion aus erfahrenen Fachjournalisten arbeitet jeden Tag hart daran, um die Unternehmen und Player aus dem Schienensektor und deren Handeln für die Leserinnen und Leser des bahn manager Magazins transparent und nachvollziehbar zu machen.

    Ganz unabhängig davon, welches Thema behandelt wird: Die Sprache ist lebendig und klar.

    Wirtschaft wird erzählt – und nicht in Zahlenreihen oder Pressemitteilungen verkleidet.

    © Logo und Coverbilder liegen beim bahn manager

    Back to top of page