Was ist es? Was kann es? Welche Methoden gibt es?

Das Thema Online-Marketing ist nicht neu, sondern schon seit einigen Jahren, gerade in großen Unternehmen, in aller Munde. Doch viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stehen noch vor einigen Herausforderungen. Welche Maßnahmen im Online Marketing sind für ein Unternehmen die richtigen? Wie auch im Offline-Marketing sind für die Auswahl der Maßnahmen entscheidend die Zielsetzung: was soll erreicht werden? und die Zielgruppe: wer soll erreicht werden? Im Vergleich zum herkömmlichen Marketing sind die Kosten für Maßnahmen im Online-Marketing in der Regel weitaus geringer. So kostet eine Bannerwerbung auf einer Webseite nur einen geringen Teil dessen, was diese in einer Fachzeitschrift kostet.

Online-Marketing überschwemmt das klassische Offline-Marketing. Webseiten, Social-Media, Email und vieles mehr sind für Unternehmen heute wichtiger denn je. Der Kontakt mit Online-Medien wächst stetig an und verlangt daher eine repräsentative und aktuelle Präsentation des Unternehmens.

Gerade im Bereich des B2B ist die fachliche und repräsentative Darstellung umso wichtiger. Hier sollten vor allem auch Inhalte wie das Impressum mit AGBs, Angeboten, Leistungen und Kontaktdaten für eine schnelle Kontaktaufnahme bereitstehen. Die Strategie im B2B ist eher für einen langfristigen Erfolg ausgelegt, wohin gegen im B2C die Nutzer mit geringen aber entscheidenden Informationen für den Moment gefestigt werden sollen.

Doch was ist Online-Marketing überhaupt?

Online-Marketing

Im Übertragenen Sinne beinhaltet das Online-Marketing alle Bereiche des klassischen Offline-Marketings, die jedoch auf eine entsprechende Webpräsenz angepasst sind. So ist es Ziel, die User durch nutzerspezifischen Content und eine effiziente Art und Weise der Beeinflussung zu begeistern, sich für den angebotenen Content zu interessieren und schließlich noch mehr erfahren zu wollen.

Die Hauptdisziplin eines jeden Unternehmens ist es daher zu anfangs eine aussagekräftige Unternehmenswebseite zu präsentieren. Denn diese stellt den Dreh- und Angelpunkt der Online-Kommunikation dar. Sie muss professionell wirken und dennoch eine gewisse Usability und User Experience besitzen, also benutzerfreundlich und ansprechend sein. Nichts schreckt den Kunden mehr ab, als eine schlecht gestaltete, komplizierte und altmodisch wirkende Webseite.

Viele KMU setzen hier auf Content-Management-Systeme. Diese ermöglichen mehreren klar definierten Benutzern auf eine relativ simple und eingeschränkte Art und Weise den Content, ohne Dritte, selbst zu aktualisieren und zu gestalten. Zu diesen Systemen gehören unter anderem WordPress, TYPO3, Joomla, Drupal und Contao.

 

Jedoch nützt eine gute Webseite nichts, wenn sie nicht erfolgsversprechend gefunden werden kann. Daher ist ein weiterer wichtiger Prozess das Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM). Dies bezeichnet alle Maßnahmen und Vorhaben das Ranking einer Webseite in den Suchmaschinen wie etwa Google, Bing und Yahoo zu erhören. Dabei ist die Webseite selber mit dem Prozess eng gekoppelt und baut auf der Architektur der Seite auf. Bei der differenzierten Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) werden dabei unter anderem gezielt Keywords in den Seiten positioniert, um somit in den Suchalgorithmus der Suchmaschinen an oberster Stelle zu erscheinen. SEO stellt somit eine Optimierung der Webseite für eine Suchmaschine dar. Wo hingegen eine Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA), gezielt für bezahlte Anzeigen in Suchmachschienen genutzt wird.

 

Neben den bezahlbaren Anzeigen in Google und anderen Suchmaschinen gibt es auch im Internet die klassische Bannerwerbung. Diese wird in Form sogenannter Pop-ups oder Layer-Ads in verschiedenen Plattformen integriert. Dabei „poppt“ beispielsweise nach einer gewissen Zeit oder durch Scrollen der Webseite ein Banner auf oder wird zumeist in verschiedenen Ecken der Seite angezeigt. Diese Banner bestehen aus Texten, Bildern, Videos oder GIFs (Graphics Interchange Format).

 

Ein weiterer Prozess des Online-Marketings ist das E-Mail-Marketing, welches immer noch zu den beliebtesten und erfolgreichsten Disziplinen, vor allem im B2B Bereich, gehört. Dabei werden Leistungen und Angebote per E-Mail versendet. Hierbei ist jedoch zu unterscheiden, ob es sich um Mailings, also unregelmäßige Sendungen, oder Newsletter, Nachrichten die regelmäßig an ein Kundenkontingent versendet werden, handelt. Beides wird im Regelfall über ein sogenanntes Customer-Relationship-Management (CRM) Tool organisiert und verschickt. Innerhalb eines solchen Tools ist es möglich, einen Kundenstamm zu organisieren, Marketingmaßnahmen zu ergreifen, Projekte zu steuern und viele weitere Elemente aus den Bereichen Vertrieb, Faktura und Management zu verwalten.

 

Auch die Social-Media-Kanäle erfreuen sich immer größerer Bedeutung im Bereich des Marketings. War dies vor ein paar Jahren eher für den B2C Bereich gedacht, so steigt auch das Interesse im B2B Bereich immer weiter an und wird gleichzeitig ebenso anspruchsvoller. Hier wird der Kontakt zum Kunden über Plattformen wie Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn gesucht. Social Media stellt eine vergleichsweise kostengünstige Variante des Marketings dar. So setzen immer mehr Unternehmen verstärkt auf die Kommunikation ihrer Kunden und Kontakte über jene Medien. Jedoch ist hier ein gewisses „Weniger ist Mehr“ Prinzip zu beachten, denn jeder Post und Kommentar muss gut überlegt sein, da sehr schnell auch eine unerwünschte Meinung über das Unternehmen entstehen kann. Ebenso muss die Plattform up-to-date sein, da im Social-Media die Response, also die tatsächliche Reaktion und direkte Interaktion mit den Nutzergruppen, zählt.

 

Affiliate-Marketing wird zumeist im Zusammenhang mit Bannerwerbung betrieben. Dabei vergütet ein Unternehmen (Händler) seine Vertriebspartner (Affiliates), wenn diese ein Banner, einen Link oder ähnliche bereitstellen. Die Affiliates erhalten beim Kauf über diesen Link eine entsprechende  Provision vom Unternehmen (Händler) als Aufwandsentschädigung für die Werbemaßnahme.

 

Smartphones und Tablets sind heutzutage in nahezu jedem Haushalt und Unternehmen zu finden. Daher wundert es nicht, dass inzwischen mehr Google-Suchanfragen über mobile Geräte als über PCs oder Laptops generiert werden. Genau hier setzt das Mobile-Marketing an und unterstützt die Entwickler bei mobil optimierten Webseiten. Denn viele Webseiten sind professionell gestaltet, enthalten viel Content und bieten eine Vielzahl an Effekten, doch wird man dabei auf einem Smartphone oder Tablet nahezu „erschlagen“. Durch eine responsive Seite wird dieser gesamte Content in Form und Inhalt an kleine Bildschirme angepasst und User-freundlich dargestellt.

Online-Marketing funktioniert ähnlich dem klassischen Marketing in der digitalen Welt. Denn nur gezielte Marketingmaßnamen steigern die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und verbreitern die nötige Response im Web. Um dies zu erreichen, muss das Unternehmen vor allem eine aussagekräftige und für jedes Endgerät optimal darstellbare Webseite präsentieren und diese durch SEM erfolgsversprechend den Suchmaschinen bereitstellen. Die Verbreitung von Leistungen, Angeboten, News und vielem mehr, geschieht dann über Werbemaßnahmen wie Bannerwerbung, E-Mails und Social-Media-Kanäle.

Durch diese nutzerspezifischen Maßnahmen ist es auf eine einfache, schnelle und relativ kostengünstige Art und Weise auch für kleine und mittelständische Unternehmen möglich, Online-Marketing zu betreiben.

 


 

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