Innovationen sind der Wachstumsmotor für Unternehmen, Branchen und ganze Industrien. Im Mittelpunkt stehen heute vor allem digitale Innovationen. Allen Ortes schallt es einem entgegen: Digitalisiert euch! Insbesondere der deutsche Mittelstand, und hier vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im industriellen Gewerbe und Handwerk, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, bei der digitalen Transformation international hinterher zu hinken. Häufig jedoch endet es bei dieser Kritik – Lösungsvorschläge und echte Hilfestellung Fehlanzeige! Dabei verfügen KMU über viele wichtige Voraussetzungen, um auch im digitalen Wandel erfolgreich zu bestehen. Was häufig fehlt ist lediglich die genaue Vorstellung davon, wie ein konsequenter Weg hin zu neuen, digitalen Produkten und Geschäftsmodellen aussehen kann.

Ob nun digital oder nicht, der Weg zu erfolgreichen Innovationen bedarf auch heute eines systematischen Prozesses. Wichtig dabei ist, dass ein schnelles Testen und auch Scheitern von Ideen möglich und das Hin und Her springen zwischen den einzelnen Phasen im Innovationsprozess, nämlich „Analysieren & Verstehen“, „Gestalten & Umsetzen“ und „Validieren & Anpassen“, erlaubt ist.

 

Analysieren & Verstehen: Wo soll die Reise hin gehen?

Für eine erfolgreiche Neuentwicklung eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines profitablen Geschäftsmodells bedarf es eines klaren Verständnisses davon wohin die Reise gehen soll. Kern der ersten Phase „Analysieren & Verstehen“ ist deshalb die detaillierte Bestandsaufnahme des Umfeldes in dem sich ein Unternehmen heute bewegt und in dem es sich voraussichtlich in Zukunft bewegen wird.

Das Verständnis für Trends und Megatrends, technologische und gesellschaftliche Treiber bilden das absolute Handwerkszeug in dieser Phase. Die Kenntnis aktueller und potenzieller Kunden und Wettbewerber sowie die nachvollziehbare Analyse aller relevanter KPI der zukünftig zu adressierenden Märkte bedürfen der intensiven Recherchearbeit und häufig eines sehr tiefen Branchen- und Anwendungs-Know-hows.

Basis für die Erzeugung des notwendigen gemeinsamen Verständnisses der Problem- und Aufgabenstellung ist daher auch die Bereitstellung einer einheitlichen Begriffswelt. Nur so kann ein konkreter Prozess definiert werden, die letztendlich zu innovativen Produkten und Geschäftsmodellen führt.

Gestalten & Umsetzen: Viele Wege führen nach Rom!

Problemlösungen sind vielfältig. Den einen, einzig richtigen Weg gibt es meist nicht. Entsprechend steht in der zweiten Phase des Innovationsprozesses die Ideengenerierung und Definition möglichst vieler Lösungsansätze im Mittelpunkt. Typischerweise erfolgt hierbei ein schrittweises Synchronisieren zwischen den definierten Problemen, Aufgaben und möglichen Lösungsansätzen.

Die zweite Phase dient der uneingeschränkten Gedankenfreiheit. Schnelle Ideen sind ebenso wichtig und richtig, wie bereits weiter durchdachte Konzepte. Ziel ist vor allem die Kategorisierung, Priorisierung und die Formalisierung aller Ideen und Lösungsansätze.

Zusätzlich kann die zweite Phase bereits dazu dienen mögliche erwartete Probleme zu diskutieren, die im weiteren Verlauf der Ideenausarbeitung oder der weiteren Recherche und Validierung auftreten können. Das Gleiche gilt für eine initiale Bewertung der möglichen Erfolgspotenziale der gesammelten Ideen.

Insbesondere vor dem Hintergrund sehr beschränkter zeitlicher, personeller oder finanzieller Kapazitäten, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, besteht hier die Möglichkeit die weiteren Kräfte auf einzelne, bereits vielversprechende Ideen zu bündeln. Alle weiteren Ideen gehen nicht verloren, sondern werden in einer Art Ideenspeicher gesammelt.

Validieren & Anpassen: Manchmal braucht es mutige Entscheidungen!

In der dritten Phase werden die gesammelten Ideen bewertet und laufend mit den getroffenen Annahmen der beiden ersten Phasen abgeglichen. Typische Werkzeuge sind an dieser Stelle Expertengespräche und qualitative Interviews, (online) Kundenbefragungen oder bereits die erste Erstellung von Business Plänen, z. B. im Vorgehen des Business Model Canvas.

In der dritte Phase ist es wichtiger denn je: sollte das Team zu der Erkenntnis kommen, auf dem falschen Weg zu sein, das eigentliche Problem aus den Augen verloren zu haben oder an den eigentlichen Anforderungen des Marktes und damit der Kunden vorbei zu arbeiten, dann braucht es Mut zum Neustart oder sogar zum vorläufigen Abbruch des Projekts. In dieser Phase ist es zwingend notwendig bedingungslos zu hinterfragen und gegebenenfalls eine zweite Runde und damit erneut die Phasen 1 und 2 für die betroffenen Lösungsansätze zu durchlaufen, um rechtzeitig und konsequent gegenzusteuern.

Systematisch aber nicht statisch!

In modernen Innovationsprozessen muss alles wiederholt werden dürfen, muss Scheitern erlaubt sein, muss aber auch das Lernen aus den Fehlern im Mittelpunkt stehen. Die Ergebnisse der ersten Phase müssen ständig mit den Lösungsansätzen der zwei weiteren Phasen abgeglichen werden. Ständige und zentrale Fragen des gesamten Prozesses sind: Befinden wir uns noch auf dem richtigen Weg? Haben sich die Grundvoraussetzungen geändert?

 

Schnelle und unkomplizierte Förderung zum halben Preis – KMU profitieren vom Programm go-digital

Als Beratungsunternehmen und Management-Dienstleister für IT und Technologie-orientierte Unternehmen stehen wir in allen unseren Projekten vor der Herausforderung neue Wege zu nachhaltigem Wachstum für unsere Partner und Kunden zu erarbeiten. Innovationen, Wachstumsstrategien, neue Märkte, Neukundengewinnung, neue Prozesse und Organisationsformen sind unser tägliches Brot und unsere Expertise. Über die vergangenen Jahre haben wir es geschafft eine systematische Arbeitsweise zu entwickeln, die ein planbares Vorgehen von der Ideengenerierung, über die Entwicklung von Innovationsstrategien, bis hin zur erfolgreichen und skalierbaren Markteinführung und Kundenakquise ermöglicht.

 

Diese Kompetenz wird vor dem Hintergrund des digitalen Wandels immer wichtiger. So haben wir uns in diesem Jahr dazu entschlossen, uns als autorisiertes Beratungsunternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Förderprogramm go-digital zu beteiligen. Kleine und mittlere Unternehmen können sich so unsere Leistungen in den Modulen „Digitale Markterschließung“ und „Digitale Geschäftsprozesse“ mit 50% der Beratungskosten für bis zu 30 Beratertage fördern lassen. Beantragung, Verwaltungsaufwand und Abrechnung mit dem Projektträger übernehmen dabei wir! Klingt zu schön, um wahr zu sein? Unter den folgenden Links erfahren Sie mehr zu Förderinhalten, Förderumfang und allen Voraussetzungen und Vorteilen für Sie als Unternehmen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Kontakt.

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Informationen zu go-digital beim BMWi