Condition Monitoring Systeme haben sich schon in Industriebereichen, z.B. Kraftwerkstechnik und Windkraft, erfolgreich bewährt und gehören dort zur Grundausstattung der zu überwachenden Maschinen bzw. Bauteile.

Von der Begrifflichkeit begrenzen sich Condition Monitoring Systeme nicht auf bestimmte Signale, wie z.B. Schwingungssignale, Temperatur oder Druck, sondern dienen ganz allgemein der Zustandsüberwachung (condition monitoring) von Maschinen und/oder Bauteilen sowie kompletter Systeme.

 

Was bringt mir das?

Aufgrund des hohen Marktdrucks und der wachsenden Konkurrenz ist es von großer Bedeutung Serviceprozesse zu optimieren, um in der jeweiligen Branche weiterhin wettbewerbsfähig bleiben zu können. Die Optimierung der prädiktiven Systeme, wozu insbesondere auch Condition Monitoring Systeme (CMS) gehören, wird immer bedeutsamer. Als Qualitätsanbieter sollte es ein Ziel von Unternehmen sein, die Leistungsfähigkeit von Maschinen und Systeme über die gesamte Lebensdauer zu gewährleisten. Als eine Maßnahme dieses Ziel zu erreichen, wird in der Industrie das Condition Monitoring benutzt.

Es wird in verschiedenen Ausprägungen als Servicekonzept aus Überwachung, Wartung, Wiederherstellung und Leistungssteigerung angeboten und stellt den effizienten Betrieb von Maschinen und Prozessen sicher. Als Ergebnisse resultieren höhere Erträge, Verfügbarkeiten und Rendite für Kunden als auch entsprechende Margen für Unternehmen als Anbieter. Die Einführung eines Instandhaltungsmanagements ist zum Beispiel gegenwärtig Kernelement vieler Digitalisierungsstrategien der Eisenbahninfrastrukturbetreiber weltweit.

Mittels CMS sollen relevante Zustandsänderungen, die zum frühzeitigen Ausfall der überwachten Komponenten führen können, schnellstmöglich erkannt werden.

Die Ziele eines CMS lassen sich wie folgt darstellen:

| Frühzeitige Erkennung von Schäden an den überwachten Komponenten und Systemen (Predictive Maintenance)

| Vermeidung von Folgeschäden

| Möglichkeit der Schadenszuordnung anhand bauteiltypischer Frequenzen

| Planbarkeit der Wartungseinsätze

| Möglichkeit der zustandsorientierten Instandhaltung

| Reduzierung von unplanmäßigen Stillstandzeiten

| Steigerung der Verfügbarkeit

| Reduzierung der Instandhaltungskosten

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